
Harmonie
Universelle
Licht und Schatten,
Konsonanz und Dissonanz, Sanftheit und Schärfe: dies sind die Gegensätze, die
das Ensemble Harmonie Universelle in seiner künstlerischen Vision und mit viel
jugendlichem Elan umsetzt. Mit seinen Interpretationen der vielseitigen
Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts lädt das Ensemble sein Publikum zu
einer Reise in die Welt der Emotionen ein, die dieses Repertoire bei allen
technischen Raffinessen doch ganz besonders auszeichnet.
Der Ensemble-Name
ist Programm: Mit dem Namen Harmonie Universelle beruft sich das Ensemble auf
die gleichlautende Schrift des französischen Gelehrten Marin Mersenne von 1636.
Besonders wichtig ist den Musikern das selbstgesteckte Ziel, ein Werk in der
harmonischsten aller Interpretationen zu präsentieren. Für seine exzellenten Interpretationen unter
der Leitung des Geigers Florian Deuter erntet Harmonie Universelle großes Lob
von der Fachpresse und begeistert das Publikum.
Seit seiner
Gründung 2003 ist Harmonie Universelle bei führenden Musikfestivals und auf
vielen maßgebenden Konzertpodien regelmäßiger Gast, so beispielsweise dem Utrecht
Festival of Early Music, dem Bachfest Leipzig, dem Musikfest Bremen, dem Festival d‘Ambronay, dem
Festival de Música Antigua de Barcelona, dem Concertgebouw Amsterdam,
Versailles, der Kölner Philharmonie und vielen mehr.
Seit 2005 sind die
herausragenden Interpretationen von Harmonie Universelle auch auf diversen
CD-Produktionen des französischen Labels Eloquentia und des deutschen Labels
Accent nachzuhören: Die erste Aufnahme war Ensemblesonaten und –konzerten von
Georg Philipp Telemann und Johann Friedrich Fasch gewidmet. Die zweite Aufnahme
von 2006 präsentiert neben dem berühmten Canon & Gigue weitere
bemerkenswerte Instrumentalkompositionen von Johann Pachelbel. Beide Aufnahmen
erhielten zahlreiche Auszeichnungen der internationalen Fachpresse wie
beispielsweise Diapason, Classica,
Goldberg Magazin und Concerto. 2007 erschien eine weitere Aufnahme, auf der
sich Florian Deuter und Mónica Waisman den Duos des komponierenden
Violinvirtuosen Jean-Marie Leclair widmen. Nach einer kleinen schöpferischen
Pause sind mittlerweile zwei weitere Aufnahmen erschienen: In einer
aufgestockten Besetzung wendet Harmonie Universelle sich dem Werk Antonio
Vivaldis zu, legt dabei aber einen Schwerpunkt auf noch unbekannte Frühwerke.
So ist 2008 beim Label Eloquentia eine erste Doppel-CD mit Werken des
Venezianers erschienen. Neun der eingespielten Werke sind Erstaufnahmen früher
Violinkonzerte. Im Januar 2012 erschien bei Accent eine weitere
Vivaldi-Einspielung, diesmal mit sieben Ersteinspielungen. Im September 2012
wird das Partiturbuch Ludwig herauskommen, eine Sammlung deutscher Kammermusik
des 17. Jahrhunderts. Anfang 2013 folgt dann die Veröffentlichung von Kantaten Giovanni
Battista Ferrandinis. Auch bei diesen Aufnahmen, die ebenfalls bei Accent
erscheinen werden, handelt es sich um Weltersteinspielungen.
Harmonie
Universelle setzt sich aus europäischen und amerikanischen Musikern zusammen.
An der Spitze steht der deutsche Geiger Florian Deuter. Seiner langjährigen
Erfahrung als erster Violinist namhafter europäischer Ensembles wie
beispielsweise Musica Antiqua Köln und Les Musiciens de Louvre ist die
besondere musikalische Prägung von Harmonie Universelle zu verdanken. Neben ihm
musizieren als feste Ensemblemitglieder die argentinische Geigerin Mónica
Waisman, der kanadische Bratschist David Glidden, der ungarische Cellist Balázs
Máté und der französische Cembalist Philippe Grisvard.








